Passive & aktive Bewegungstherapie

Passive Bewegungstherapie, was ist das?

Bei der passiven Bewegungstherapie werden die Gelenke des Tieres manuell bewegt. Daher soll das Ziel, den Bewegungsausschlag der Gelenke zu erhalten oder dennoch zu verbessern. Durch die Produktion der Gelenkschmiere soll ein verbessertes Gleiten im Gelenk hervorrufen und obendrein zu einer effektiveren Belastungsfähigkeit führen.

Aktive Bewegungstherapie, was ist das?

Bei der aktiven Bewegung des Tieres werden die Bewegungsabläufe indirekt geschult d.h. anfangs bewegt sich das Tier alleine. Hier sind also Kraft, Ausdauer erhalten und verbessert die Muskelkoordination des Tieres. Hierzu kommen beim Hund und Pferd Geräte wie Stangen, Pylonen, Planen und Tunnel zu Einsatz.

Materialien für die aktive Bewegungstherapie

Stangen: Der Hund oder das Pferd muß aufgrund der Weite der aufgelegten Stangen taxieren und so seine Beine anheben und absetzen, ohne dabei an die Stangen zu stoßen.

Pylonen: Dabei läuft das Tier in einem großen Bogen um die Pylonen und dehnt somit seinen Rippenkasten, mobilisert seine Gelenke und seine Wirbelsäule

Plane und Tunnel: Das Tier geht durch die Plane oder Tunnel und mobilisert seine Wirbelsäule und die Extremitäten der Gelenke. Gleichzeitig lernt es sogenannten „schrecklichen Dingen“ zu vertrauen.