Cranio Sacrale Therapie

Die Cranio Sacrale Therapie ist eine manuelle Behandlungsform, die mit sanfter Köprerberührungen den Selbstheilungsmechanismus im Tierkörper aktiviert wird. Die Craniosacrale Therapie stellt eine besondere osteopathische Untersuchungs- und Behandlungsform dar. Sie bassiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhytmus, der sich durch das feine pulsieren der Gehirn – und Rückenmarksflüssigkeit zeigt.  

Cranio Sacrale Puls

Sehr früh hat man erkannt, dass sich im Körper ein zweiter „Puls“ befindet, der unabhängig von der Herzfrequenz ca. 6-12 mal pro Minute pulst. Dieser Liquidor schütz, nährt und bewegt das Nervensystem. Der Liquor ist eine durchsichtige Flüssigkeit. Dieses Verläuft vom Schädel (Cranium) über die Dura Mater und Medulla oblongata den Wirbelkana bis zum Kreuzbein (Sacrum). Der Liquorfluss oder Liquorpuls, der vom Gehirn ausgehend hinunter bis zum Kreuzbein pulsiert ist über das Bindegewebe (Fazien) im ganzen Körper des Tieres tastbar. Diese spürbare Bewegung entsteht durch die regelmäßige Produktion und Resorption der Rückenmarksflüssigkeit im Gehirn. Es ist ein informationsverarbeitendes System, das unseren Körper stützt und die Organe schützt und die Gefäße umhüllt. Zu fühlen ist dieser Puls bis in die Peripherie.

Cranio Sacrale System

Zum Cranio Sacralen System gehören Schädel (Cranium), zentrales und peripheres Nervensystem mit Gehirn, Rückenmark und Nerven, Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit sowie Bindegewebshäute und Kreuzbein (Os sacrum). Die Schädelknochen sind beweglich untereinander verbunden. Der Kopf ist durch die Rückenmarkshäute mit dem Kreuzbein verbunden, so dass Bewegungen wie bei einem Seilzugsystem aus dem Schädelbereich auf den Kreuzbeinbereich und umgekehrt übertragen wird .

Anwendung

  • hilft bei Blockaden in der Wirbelsäule und im Iliosacralgelenk, im Becken und in den Gelenken, die Schmerzen und Lahmheiten hervorrufen
  • Psychosomatische Beschwerden wie u.a. Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Erschöpfung, Müdigkeit und Depressionen
  • Verzögerung der Entwicklung des Jungtiers
  • Präventativ um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren
  • nach Unfällen und nach Operationen
  • zur Geburtsvorbereitung bei tragenden Tieren
  • bei Kiefer- und Zungenbeinblockaden
  • Angst, Aggressivität und Nervosität kann eine craniosacrale Behandlung durch Ihren ausgleichenden Effekt auf das Nervensystem sehr gute therapeutische Ergebnisse durch die Harmonisierung des craniosacralen Rhytmus erzielen
  • Jungtieren nach Trauma und nach Schwergeburt d.h. auftretende Verschiebung im Bereich der Schädelnähte
  • hilft bei Tieren die antriebslost, ermattet und unkonziert sind und hat Einfluss auf die unmittelbare Lebensenergie

Auswirkungen bei Spannungen im Cranio Sakralen System

  • Probleme mit der Verdauung
  • Kopfschmerzen
  • Stoffwechselstörungen
  • Hyperaktivität
  • agressives Verhalten
  • Fehlstellungen, Muskelprobleme
  • erhöhte Herzfrequenz
  • Lahmheiten
  • Hyperaktivität
  • Stoffwechselstörungen
  • Fehlstellungen
  • Muskelprobleme
  • Lahmheiten

Weitere Probleme entstehen, wenn beim Liquorpuls, die nicht fest verbundenen Knochenplatten des Schädels an den jeweiligen Knochennähten, den Suturen sich voneinander wegbewegen, als zueinander hinbewegen. Dies wirkt sich bis zum Wirbelkanal aus. Das bedeutet, wenn im Kreuzbein eine Blockade ist, so ist die Dura Mater ebenso betroffen. Dies hat wiederum Einfluss auf alle Körpersysteme des Tieres.

Grenzen der Cranio Sacralen Therapie bei Tieren

Der Craniosacralen Therapie sind Grenzen gesetzt, wo der Körper bereits Missbildungen, pathologische Befunde hat, kann diese Therapie nicht helfen d.h. bei einer Arthrose z.B. bekommt man damit nicht mehr „weg“, eine durch Spondylose veränderte Wirbelsäule kann die Therapie nicht begradigen, aber alle anderen körperlichen Bewegungseinschränkungen etc. wie oben beispielhaft aufgezählt, kann man sehr gut behandeln.

Für die körperlichen, pathologischen Veränderungen biete ich andere physiotherapeutische Behandlungen an, die Ihrem Tier helfen können.