Osteopathie: Hund & Pferd

Geschichte Osteopathie

Die Prinzipien der Osteopathie wurde vor ca. 130 Jahren entwickelt  vom Arzt d. Andrew Tayler Still (1828- 1921). Er reagierte auf das mangelnde Wissen der damaligen Schulmedizin. Als Arzt hat er machtlos mitansehen müssen, wie seine erste Frau und seine vier Kinder an Krankheiten starben. Aus diesem Grund suchte Still nach einem neunen Verständnis von dem was die Medizin sein sollte. 1874 war seine Idee so gereift, dass er seine neue Medizin dem Namen Osteopatie gab.  Er erkannte, dass alle Krankheiten mit einer verminderten Eigenbewegung von Strukturen, Muskeln, Fazien, Bändern, Gelenken, Knochen und Organen in Zusammenhang stehen und dass der Organismus wie ein Uhrenwerk funktioniert. Eine Vielzahl von kleinen Rädchen arbeiten mit höchster Präzision zusammen. Wenn nur das eine Rädchen stehen bleibt, fällt das gesamte System zusammen oder sogar aus. Die Osteopathie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

Die osteopathische Behandlung vom Hund hat viele Parallelen zur menschlichen Behandlung, aber jedoch sehr große Unterschiede zur Pferdebehandlung. Häufig kommt es beim Hund durch Bewegungsbeschwerden von Ungleichgewichten der inneren Organe und deren Aufhängungen, sowie Muskelverspannungen und Muskelüberlastungen. Diese Ursachen lassen sich durch die vizerale Osteopathie und über die weichen parietalen Behandlungsmöglichkeiten – wie die Faszientechniken (myofaziale Releastechniken) und die Craniosakrale Therapie behandeln. Diese Art der Behandlung ist für den Organismus des Hundes sehr schonend und wird vom Hund sehr gut toleriert und vom Körper umgesetzt. Ein Vorteil ist hier dass die Behandlungsintervalle bei chronischen Beschwerden auseinandergezogen werden können. Auch bei akuten Blockaden die durch Spiel und Sport passieren, lassen sich durch die sanften, kaum sehbaren Techniken super gut behandeln. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Besitzer der Tiere, bei der Auswahl ihres Therapeuten darauf achen, das dieser sich in der Anatomie, Physiologie und Pathologie auskennt, und das Lebewesen in seiner Gesamtheit betrachet.

Unterschied von Osteopathie und Physiotherapie?

Die Physiotherapie ist für uns zu einer selbstverständlichen Behandlungsform geworden. Oftmals wird in Deutschland die Krankengymnastik darunter verstanden. Diese Therapieform ist ein Beitrag zur Erhaltung und Rehabilitation von Gesundheit und Lebensqualität. Sie hat einen symptomatischen Therapieansatz und bezieht sich somit auf die Funktionsstörung im Körper des Lebewesen Pferd und Hund.

Die Osteopathie  das Verständnis des Körpers als Ganzes. Die Therapie erfolgt nur mit den Händen durch Ertastung und Behandlung. Blockierte oder gestörte Knochen, Muskeln und Sehnen des Tieres werden schonend gelöst, die SelbstheilungskOsteopathie Physiotherapie Rems Murr Kreis Ludwigsburgräfte freigesetzt. Durch die Osteopathie wird die Beweglichkeit und die Blutzirkulation im Gewebe wieder hergestellt und ein Zusammenspiel der Strukturen ermöglicht. Die Osteopathie befreit die Gelenke und Wirbel, indem durch gezielte Manipulation und Bewegungen die Gelenke mobilisiert werden. Dabei können auch Gelenke und mit den Bindegewebsstrukturen wie Muskeln, Sehnen und Bändern gelöst werden.

Was bewirkt die energetische ostopathische Arbeit?

Durch die energetische Arbeit werden Muskeln, Organe und körpereigene Regelsysteme sowie Hormondrüsen angeregt. Sie kann eine Energieverlagerung bewirken und die Eigenregulation der gestörten lebenswichtigen Funktionen wieder aktivieren. Gelenkblockaden sind Schutzeinrichtungen für den Körper. Durch die Lösung von Gelenkblockaden können Schmerzen auftreten, sodass erst nachfolgend die wahren Hintergründe und Ursachen erkannt werden können. Zeitgleich zeigen Blockaden auch Fernwirkungen auf. Eine Narbenentstörung setzt eine viel blockierte Energie frei.

Welches Konzept und Zusammenspiel verbirgt sich hinter der energetischen Osteopathie?

Sie besteht aus der:

  • Strukturelle/parietale Osteopathie, diese beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapperates wie Knochen, Bändern, Gelenken und Muskeln.
  • Kraniosakrale Osteopathie, diese beeinflusst den Gleichgewichtssinn, das Nervensystem, Rückenmarksschlauf im Wirbelkanal, das Kreuzdarmbein, die Spannungsverhältnisse im Schädel und ermöglicht eine Kontaktaufnahme mit dem Kopfknochen und mit der im Gehirn gebildeten Liquorflüssigkeit.
  • Fasziale Osteopathie, diese beschäftigt sich mit dem Bindegewebe, welches den ganzen Körper durchzieht und eine Vielzahl von Aufgaben inne hat. Mit der parietalen, visceralen und krainiosakralen Osteopathie stellt die Fasziale Osteopathie eine Einheit in der Therapie dar.
  • Viscerale Osteopathie ermöglicht die Untersuchung und Behandlung der inneren Organe und ihrer korrekten Lage und Beweglichkeit im Körper.
  • Akupunktur- und Merdianmassage (nach Salamon und Penzel), Akupressur, Farb- und Lichttherapie werden unterstützend eingesetzt.
  • Regulationsmedizin, Homöopathie, Bachblüten, Schüßler-Salze und Phytotherapie werden für die Heilung unterstützend verwendet.
  • Applied Kinesiologie dient als ergänzendes, zusätzliches Diagnosemittel. Hierfür wird der sogenannte Muskeltest eingesetzt. Der Organsismus dient als Messinstrument und der Muskel als Kommunikator des Systems. Die Testreaktion des Muskels ist Antwort auf vorher gesetzte definierte Reize und zeigt, ob der Muskel adäquat auf Stress reagieren kann. Hierfür wird im Vergleich zu anderen kinesiologischen Muskeltests die Maximalkraft des Muskels eingesetzt; damit kommt es zu unverfälschten Ergebnissen. Die Akupunktmassage nach Penzel und Touch Health, der  Begründer dieser Methode ist der Kinesiologe George Goodheart D.C. greifen auf die gemeinsame Wurzel der Traditonelle Chinesische Akupunktur zurück. Das letztere stellt auch die Grundlage für Shiatsu. Die TTouch – Methode nach Tellingtion Jones lehnt sich an die Grundlagen der Akupunktur an. Alle die hier aufgeführten Methoden sind sanft.
    Der Muskeltest der Applied Kinesiologie verbindet als diagnostisches Instrument alle obenen genannten Bereiche

Was passiert beim Sturz des Tieres und bei Zug an der Hundeleine?

In kürzester Zeit werden sämtliche Strukturen des Körper des Tieres aus dem Gleichgewicht gebracht. Durch die partielle Einblutungen im Gewebe verlieren die Muskeln ihre Elastizität. In den Bindegewebsanteilen entsteht ein Ungleichgewicht d.h. die Teile des Gewebes werden verstärkt durch die Schmerzen und Blutergüsse angespannt. Gleichzeitig wird die Spannung auf das darunterliegende Knochengerüst übertragen. In diesen Regionen kommt es zu Fehlbelastungen, das wiederum zu Blockaden der Gelenke und Wirbel führt. In Folge passen sich die knöchernen Strukturen und das Bindegewebe aneinander an. Eine Kettenreaktion im Organismus des Tieres entsteht.

Bereits bei meiner Ausbildung zum ganzheitlichen Pferdetherapeuten bei Petra Deppe wurde die Osteopathie thematisiert, für mich Grund und Ansporn, einen meiner Schwerpunkte auf die energetische Osteopathie zu legen.

Bitte beachten Sie: Die osteopathische Behandlung kann nicht die Diagnose des Tierarztes (Ultraschall, Röntgen) ersetzen. Bitte kontaktieren Sie in Notfällen den Tierarzt ihres Vertrauens.

Information:

  • Hinweis im Sinne des § 3 HWG:
    Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutisch als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.
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